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Barrierefreiheit: Biene-Award 2006 verliehen

Die Aktion Mensch und die Stiftung Digitale Chancen haben deutschsprachige Websites in verschiedenen Kategorien für ihre Barrierefreiheit ausgezeichnet. Die Hauptpreise ("Goldene Bienen") gingen an die Barmer Ersatzkasse, das Pharmaunternehmen Pfizer sowie an das Bürgerportal des österreichischen Bundeskanzleramtes HELP.

Eine silberne Biene bekamen in der Kategorie "Komplexe Informations- und Kommunikationsangebote" der Bundesrat und eine bronzene erhielt die Stadt Straelen am Niederrhein. Im Bereich "Einfache Informations- und Kommunikationsangebote" erhielt die FH Wiesbaden - Studiengang Media Management eine Auszeichnung in Silber, ebenso wie das Stadthaushotel Hamburg. Bronze erhielten jeweils Die Gesundheitskarte und die Chronologie des Holocaust sowie Morefriends.de.

Im Bereich "Komplexe Einkaufs- und Transaktionsangebote" erhielt die Thüringer Aufbaubank eine Silber- und die DSL Bank eine Bronze-Biene. In der Kategorie "Komplexe Recherche- und Serviceangebote" bekam die Initiative Gib AIDS keine Chance wie auch der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr eine silberne Auszeichnung. Im Bereich "Einfache Recherche- und Serviceangebote" erhielt CConsult wie auch das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung eine Bronze-Auszeichnung.

Im Segment "Tagesaktuelle Informations- und Kommunikationsangebote" wurde lediglich die Tagesschau.de ausgezeichnet, sie erhielt Bronze. Nachwuchspreise gingen an die Backstube Kornzauber sowie den Pilzhof Piesker.

Franz Thönnes, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales, betonte in seiner Ansprache anlässlich der Preisverleihung, dass die Zuständigkeit für die Barrierefreie Informationstechnikverordnung (BITV) künftig in seinem Ministerium gebündelt wird. "Wir wollen den Kreis derjenigen, die von der BITV profitieren, erweitern und die Verordnung an die technische und inhaltliche Entwicklung des Internet anpassen." Weil die BITV weit über die Behörden hinaus wirksam sei, seien auch Zielvereinbarungen nach dem Behindertengleichstellungsgesetz ein sehr gutes Instrument, das künftig besser genutzt werden müsse.

(Quelle: Golem.de)
 

 
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